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Der Spind: Ein Freund aus Stahlblech

Sie bilden oft eine Art Dreh- und Angelpunkt zwischen der privaten und der beruflichen Welt: Der Garderobenschrank beziehungsweise Spind. Zivilkleidung und Wertsachen rein; Uniform, Arbeitsschürze, Sportkleidung oder Sicherheitsschuhe raus.

Überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, leisten sie unscheinbar und geduldig ihren Dienst. In Industriebetrieben und Schulen, bei der Feuerwehr, der Großbäckerei und bei der Bundeswehr, in Schwimmbädern und Fitnessstudios.

Funktion eines Garderobenschranks: Hier, halt mal!

Dabei ganz klar im Vordergrund: Die Funktionalität. Ein Spind sollte möglichst wenig Raum einnehmen und doch Platz und Möglichkeiten zum Aufhängen von Kleiderbügeln bieten (eine Tiefe von 50mm reicht in der Regel aus). Sie müssen Schuhe, Tasche und eventuell Motorradhelm aufnehmen können und – ganz wichtig: Über eine Möglichkeit zum Abschließen verfügen. Denn oft ist der Garderobenschrank der einzige private Bereich im öffentlichen. Wertsachen und Zivilkleidung verschwinden zuverlässig hinter einem Vorhängeschloss, während der Besitzer seiner Arbeit nachgeht. Ist jedoch Gefahr im Verzug oder aber ein Garderobenschrank verwaist, lässt sich das Vorhängeschloss öffnen ohne gleich die ganze Tür zu zerstören.

Frische Luft und Füße: Hygiene im Spind ist wichtig

In belebten Räumen spielt besonders die Hygiene eine große Rolle. In Umkleideräumen von Firmen oder Schulen hängt die Kleidung oft dicht an dicht. Nicht selten liegt die Anstrengung in der Luft – um nicht zu sagen: Es muffelt! Umso wichtiger ist es, leicht abwischbare Oberflächen und Belüftungsschlitze für eventuell noch feuchte Kleidung zu haben. Der klassische Spind schließt entweder mit einer Bodenleiste dicht ab oder aber steht auf ca. 15 cm hohen „Füßen“, die ein Unterwischen ermöglichen. Steht der Spind auf Füßen, besteht das Bodenfach aus Gitterblech: So kommt auch von unten immer ausreichen Luft in die Schränke, während der Schmutz von den Straßenschuhen leicht durchfallen kann und sich nicht am Boden des Schrankes ansammelt (ideal für Baustellen, in Nassräumen etc.).

In Bereichen, in denen besondere Hygienevorschriften gelten, sind Spinde mit einem Doppelabteil empfehlenswert: Privatkleidung und Arbeitskleidung geraten durch diese Trennung nicht in direkten Kontakt miteinander.

Robust: Besitzer auf Zeit

Garderobenschränke werden in der Regel stark beansprucht und wechseln oft den Besitzer (auf Zeit). Idealerweise seltener bei der Arbeit, jährlich jedoch in der Schule und sogar stundenweise im Schwimmbad: So ein Spind sollte etwas aushalten. Unsere Spinde aus pulverbeschichtetem Stahlblech halten bei sachgemäßer Nutzung mehrere Jahre durch, verkratzen nicht leicht verkratzen (siehe hygienische Oberfläche) und können auch den einen oder anderen Schlag wegstecken.

Ein bisschen eben wie ein Freund: Der Garderobenschrank verwahrt unsere Wertsachen, privaten Gegenstände und „Geheimnisse“ so lange wir das möchten, nimmt einem nicht direkt jede Unachtsamkeit krumm und hält all die Gegenstände für uns bereit, die wir benötigen, um es mit der (Arbeits-) Welt aufzunehmen. Danke, Spind! 🙂